Was kann ich aufstellen?


Prinzipiell können alle Lebensbereiche zur Konfliktlösung aufgestellt werden:

z.B. Geld, Beruf, Kinderwunsch, Familie, Beziehung, Hintergründe von Krankheiten, Projekte, Firmen, Firmengründung, Produkt- oder Dienstleistungsvermarktung, Personalkonflikte, Immobilien...

Beispiele aus der Aufstellungspraxis:


Eine Frau hatte nie Geld. Obwohl sie einen geregelten Job hatte, fleißig war und "recht schaffen", blieb nie etwas übrig.
In der Aufstellung zeigte sich, dass sie zu hohe Ideale hatte, die im Alltag nicht realisierbar waren. Sie steckte viel Energie in eine idealistische Idee und ignorierte wiederholte Rückschläge. Ihre unermüdlichen Bemühungen und die Anstrengung den Schmerz der Niederlage und Desillusionierung weg zu drücken kostete sie viel Kraft.
Diese Energieverschwendung zeigte sich promt in ihrem Portemonnaie.

Ein Sportler hatte in seinem Leben schon viele Erfolge. Nur gelang es ihm niemals, den 1.Platz zu machen. Er gewann immer nur Silber oder Bronze.
Die Aufdeckung des Familiensystems zeigte, dass, obwohl er glaubte der Erstgeborener in der Familie zu sein, seine Mutter wohl eine späte Fehlgeburt vor ihm hatte. Die Totgeburt wurde verschwiegen (wie es früher oft üblich war) und die Seele des Kindes damit nicht in das Familiensystem integriert. Der Sportler aber nahm den Platz im Familiensystem für den Erstgeborenen ein und konnte zeitlebens das Gefühl nicht los werden, dass er "seiner Aufgabe" nicht gerecht werden konnte. Daraus erwuchs sein enormer sportlicher Ehrgeiz, der ihn dennoch nur immer den 2. Platz bescherte. Denn auf der unterbewussten Ebene wusste seine Seele: Der erste Platz gehört seinem erstgeborenen Bruder!

Hier eine Geschichte von unserem Haus:
Als Geistheilerin habe ich natürlich den Ehrgeiz, dass mein Umfeld auch auf der energetischen Ebene balanciert und nährend ist. Allerdings fiel mir auf, dass die Atmosphäre in unserm Haus überhaupt nicht ausgeglichen war. Dauernd gingen Dinge kaputt und ich konnte keine Heimlichkeit rein bringen. Das Haus fühlte sich an wie ein Bahnhof. Immer wieder versuchte ich Korrekturen zu machen, aber nichts war von Dauer. Bis ich auf die Idee kam, über eine Aufstellung den Hausgeist zu befragen.
Der Antwortete nach einigem Zögern mit: "ICH KANN NICHT MEHR!!"
Wir hatten das arme Hausgeistlein mit unserer Dynamik vollkommen überfordert.
Mein Mann mit seinem südländischen Temperament, die 2 agilen Jungs und meine intensive tägliche Energiearbeit waren für den sächsisch-ländlichen Hausgeist einfach zu viel geworden.
Über ein kleines Ritual übergab ich die Aufgabe, natürlich mit dem Einverständnis des sächsisch-ländlichen Hausgeistes, einem Naturgeist aus einem aus Frankreich mitgebrachten Flouritsteins.
Seit dem hat das Haus eine ausgeglichenere Atmosphäre.
Der "Sachse" hat nun einen Platz in einem schönen Kiesel im Garten gefunden.

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